Pfingsten 2017 4

 

Anstatt auf die friesischen Seen führte der Pfingsttörn der SCM-Segler auf die Ostsee. Denn wegen der ungünstigen Wetterprognose war die Vorstellung von vier Tagen im offenen Boot und nachts unter der Persenning nicht sehr attraktiv.

Also entschieden sich die sieben SCM-Segler für Kühlungsborn als Basis und Ausgangshafen, wo X79 „Mila“ ihren Liegeplatz hat. Aus Münster wurde aber noch C55 „a tempo“ nach Kühlungsborn getrailert – denn es sollte ja wie in der Einladung angekündigt ein Pfingsttörn mit offenen Booten werden.

Der Samstag startete dann auch vom Wetter wie zuvor gemeldet: es war kühl und aus dem grau verhangenen Himmel gab es immer mal wieder etwas Regen. Nachdem „a tempo“ geslippt und geriggt war, ging es dann am Nachmittag los: Bene, Crispin und Dibo auf der „a tempo“, Jörn, Hanna, Finn und Stephan auf der „Mila“. Weil der Wind stetig aus Südwest wehte und die C55-Crew in der Welle prima zurecht kam, wurde der Alte Strom in Warnemünde als Ziel ausgegeben. Auf den letzten Meilen vor Warnemünde musste die „a tempo“-Crew wegen des auflebenden Südwest dann noch mit allem Gewicht auf die hohe Kante.

Nach einer kurzen Pause am Alten Strom ging es dann unter Spi wieder zurück nach Kühlungsborn, dann jedoch Meile um Meile weniger a tempo als andante: der Wind ließ nach und für die letzte Meile vor Kühlungsborn musste dann doch noch der Jockel ran. Dennoch: C55 „a tempo“ und ihre Crew hatte den "Seetest" bestanden.

Der Sonntag brachte leider viel Regen und Wind aus West, später auchr Sonne aber immer noch stand eine steile Welle. So wurde es ein schöner Tag an Land mit Radfahren, Strand und Grillen.

 

Am sonnigen Pfingstmontag gab es dann noch für beide Crews einen weiten Schlag mit etlichen Meilen nach Norden Richtung Dänemark. Auch ein gerissenes Großfall konnte „a tempo“ nicht aufhalten: ihre Crew bewies erneut gute Seemannschaft und ersetze auf dem Wasser das Großfall kurzerhand durch das Spifall und segelte so „leicht gerefft“ zurück nach Kühlungsborn. Nachmittags folgten dann Slippen, Zurren und Meck-Pommes und am Montagabend ging es schließlich für die eine Hälfte der SCM-Segler wieder zurück nach Münster. Die andere Hälfte der SCM-Segler blieb noch bis Dienstag in Kühlungsborn.

 

Klar ist: nächstes Jahr soll es wieder einen SCM-Pfingsttörn geben - natürlich nach Friesland und mit offenen Booten - hoffentlich vor allem mit größerer Beteiligung der SCM-Mitglieder und notfalls bei ungünstiger Wetterprognose auch gerne wieder zur Ostsee.

2017 Pfingsten 0132

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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